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Verkaufsliste Blankwaffen   /   Trade-List for edged weapons, except bayonets  and axes

Bajonette / Bayonets ® siehe Liste Bajonette  ® see listing bayonets

Beilpicken / Axes ® siehe Liste Ausrüstung / ® see listing equipment

No 11 / 2020

 Stand / updated: 30.08.2020

 For my English speaking customers:

If you are in doubt, or you need some translation – don´t be afraid to ask me. But please not to translate the whole list !

The “Z”- code in the description is the shorting  for the German word of condition. The conditions are coded from 1 = mint, down to 6 = worst condition (relict or destroyed)

My Email adress: bayonetworld@aol.com

Farb-Code / colour-code

XXX    reserviert / reserved

XXX    verkauft / sold

XXX    derzeit nicht verfügbar / not available at the moment

FASCHINENMESSER

MILITARY HANGERS / HEAVY ENGINEER OR ARTILLERY-SWORDS

 

Argentinien / Argentina

                - / -

Baden, Großherzogtum / Grand-Duchy of Bade 

                - / -

Bayern / Kingdom of Bavaria

F166    Bayrisches Faschinenmesser für das Bürgermilitär ab 1850, (Im Prinzip wie das Ordonnanzstück, der Jägersäbel 1830/38,
            nur ohne Quernieten durch den Griff. Der bayrische König erlaubte aber seinem Bürgermilitär erst ab dem Jahre 1850, zunächst
            nur in München, ein Jahr später auch im Rest Bayerns als Seitengewehr ein Faschinenmesser zu tragen)
            ohne Scheide
            ungestempelt
            Z: 1
            170,-- €

Brasilien / Brazil

                - / -

Dänemark / Danmark

F569      Dänisches Faschinenmesser, sogenannter Handwerkersäbel M 1869, ohne Scheide, Klinge an einigen wenigen Stellen kleine, fein narbige Flecken,                     ansonsten schöner Zustand. Klinge und Gefäß ohne Gebrauchsspuren.
                gestempelt: Fehlschärfe: P.D.L. (Peter Daniel Lüneschloss Solingen)
                Z: 2 –
                265,-- €

F610      Dänischer Hirschfänger M 1788, ohne Scheide, Parierstange und Griffbügel wohl zeitgenössisch repariert (unauffällig),
Klinge an einer Stelle mit einer leicht narbigen, geputzten Roststelle, sonst schön, keine weiteren Schäden, nicht verbogen, nicht schartig
Ungestempelt

Z: 2 -
480,-- €

Frankreich / France

                - / -

Großbritannien / United Kingdom

F436      Britische Militärmachete, 2. Weltkrieg, ohne Scheide, Klinge fein narbig, Griffschalen mit z.T. starken Gebrauchsspuren
gestempelt: Klinge: Broadarrow, etwas schwerer erkennbar: Markenzeichen MARTINDALE, REGISTERED
Z: 3 – 4
35,-- €

F459      Britische Militärmachete, 2. Weltkrieg, ohne Scheide, Klinge etwas schartig, Griffschalen mit  Gebrauchsspuren
gestempelt: Klinge: Broadarrow,
Z: 3
40,-- €

Hannover, Königreich  / Kingdom of Hannover 

                - / -

Hessen, Großherzogtum / Grand-Duchy of Hesse 

                - / -

Italien / Italy 

                - / -

Österreich / Austria 

                - / -

Preußen / Kingdom of Prussia 

F584      Preußisches Faschinenmesser u/M, ohne Scheide, Klinge sauber abgezogen, dennoch stellenweise mit verbliebenen feinen Närbchen,
gestempelt: Parierstange:
R.F.C. 39.37. sowie ein gelöschter Truppenstempel
Z: 3
120,-- €

F636      Preußisches Faschinenmesser u/M, ohne Scheide, Klinge schön, Gefäß mit starken Gebrauchsspuren , 
Klinge war wohl einmal locker und die Angel deshalb einmal nachgenietet,

gestempelt: Fehlschärfe: C&J, g, Klingenrücken: W 72, Abnahmepunze, Parierstange: 76.A.2.38.
Z: 3
180,-- €

Reuß ältere Linie, Fürstentum / Duchy of Reuss

                - / -

Russland / Russia 

                - / -

Sachsen, Königreich / Kingdom of Saxony

F519      Sächsischses Infanterie-Faschinenmesser M 1845, ohne Scheide, ungeputzt, Klinge fleckig und stellenweise narbig, Griffelemente patiniert,
gestempelt: Fehlschärfe: große Kronenpunze, Parierstange und Griffrücken mit kleinen Abnahmepunzen, Parierstange: 102.R.E.3.
47.
Z: 3 – 4,     noch etwas verbesserungsfähig
120,-- €

F697      Sächsisches Faschinenmesser M 1845, ohne Scheide, Klinge gedunkelt, etwas fleckig, leichte Gebrauchsspuren, 
                gestempelt: Fehlschärfe:
Krone des Königlich Sächsischen Hauptzeughauses in Dresden,
                (Stempel aus der Zeit vor König Johann, also vor 1854) Parierstange mit Truppenstempel aus der Zeit nach der Reichsgründung
: 100.R.7.100.;
                (ältere Truppenstempel abgefeilt), Griffrücken: U (Kennzeichen für die Ausmusterung ? U=Unbrauchbar)
                Z: 2 -       
                210,-- €

Sachsen-Weimar / Duchy of Saxony-Weimar

            - / -

Schleswig-Holstein / Duchy of Schleswig-Holstein 

            - / -

Schwarzburg Rudolstadt, Fürstentum / Duchy of Schwarzburg-Rudolstadt

            - / -

Schweiz / Swizerland 

F713      Schweizer Faschinenmesser M 1887 für Polizei und Grenzaufseher, mit Scheide,
              entspricht dem Militärmodell, die Klinge hat aber keinen Sägerücken.
              Klinge sehr schön, die sind Griffschalen intakt, die Waffelung ist an den Kanten stellenweise etwas abgenutzt.
              Der Messingknauf mit einer unauffälligen, flachen Delle, die Scheide sehr schön, die Naht teilweise offen, 
              das Leder ist aber nicht auseinander gegangen, sodass die offene Naht nicht zu sehen ist.

                 gestempelt: Fehlschärfe mit Herstellermarke: GEBR. WEYERSBERG, SOLINGEN, kreisförmige Punze mit dem Schweizer Kreuz.
              Beide Stempel sind schwach geschlagen, sodass sie stellenweise nur schemenhaft erkennbar sind.
              Z: 2

              420,-- €  sehr selten

Spanien / Spain

                - / -

Württemberg / Kingdom of Württemberg 

                - / -

Unbekannte / Unknown

F555      Unbekanntes militärisches Faschinenmesser / Machete um 1900, mit Scheide, vermutlich aus einem lateinamerikanischen Staat, dünne, breite, leicht gekrümmte einschneidige Keilklinge mit Spitze in der Rückenlinie, keine Fehlschärfe, Flachangel mit Holzgriffschalen, leicht s-förmig geschwungene Parierstange aus Messing, runder Querschnitt mit tropfenförmigen Enden, über der Parierstange ein Griffring aus Messing, leicht nach vorn gebogenes Griffstück mit stark nach vorn abgebogenem Knauf, die Griffschalen 3-fach vernietet, das Niet am Knauf beidseitig mit einer großen runden Unterlegscheibe aus Messing, Griffschalen waren ursprünglich an der Angel mit einer Art Kitt abgedichtet, wohl um das Eindringen von Feuchtigkeit und Rost in tropischem Klima vorzubeugen, die Kittmasse ist ausgetrocknet und großteils herausgebröselt, die Griffschalen jeweils mit einer Absplitterung, Klinge fleckig, stellenweise fein narbig, Scheide aus geschwärztem Leder mit Messingbeschlägen, der Trageknopf und das Ortblech fehlen                gestempelt: Parierstange: G 1991 (Stempelung wie in Spanien, Portugal und diversen lateinamerikanischen Staaten üblich)
Z: 3 –
210,-- €

Ersatzteile / Miscelleneous parts for swords 

Fxx1        Mundblech für eine Faschinenmesserscheide, Replika,
Messingblech, für ein zweischneidiges Faschinenmesser wie z.B. das französische M 1831, mit Drahtbügel für eine Schnallstrippe
Z: 1
10,-- €

F024z    Gefäß eines italienischen Artillerie-Seitengewehrs M 1859, etwas eingedrückt
Z: 3 -
35,-- €

F539k     Klinge für ein preußisches Infanterie-Faschinenmesser M 1852, stark rostnarbiger, ungeputzter Bodenfund mit schwarzem Rost
keine Stempel erkennbar
Z: 5         Ersatzteil für Bastler und Bodenfundsammler
38,-- €

F560k    Klinge für ein italienischen Artillerie-Seitengewehrs für Kanoniere M 1859, stark rostnarbig, sandgestrahlt, Ersatzteil, auch gut für Hirschfänger etc. verwendbar
Z: 5     
15,-- €

F592k    Klinge für ein deutsches Faschinenmesser u/M, stark gedunkelt, narbig mit schwarzer Rostkruste,
auch für einen Hirschfänger oder eine Jagdplaute verwendbar
Z: 3 - 4
EK: 15,-- €
40,-- €

F636a    Gefäß  (Griff mit Parierstange) für ein deutsches Faschinenmesser u/M, stark gebracht da stark geputzt,
Griffrippen vollständig verschwunden, Oberfläche glatt,
keine Stempel mehr erkennbar
Z: 3- 4
35,-- €

SÄBEL / DEGEN / PALLASCHE

SWORDS / INFANTERY AND CAVALLERY-SWORDS / CURASSERS-SWORDS 
 

Baden, Großherzogtum / Grand-Duchy of Bade

                - / -

Bayern, Königreich / Kingdom of Bavaria 

S147      Bayrischer Chevaulegers-Extrasäbel M 1825, wohl späte Ausführung um oder nach 1900, Griffknauf nicht abgerundet, sondern in der Ausführung wie bei dem bayrischen Offizier-Extrapallasch, Klinge schön, geätzt mit der bayrischen Devise „In Treue fest“, Vernicklung an den Gefäßteilen weitgehend abgeplatzt, angerostet, Griffbezug und Griffwicklung stark beschädigt, Lack der Scheide weitgehend abgeplatzt, angerostet,
gestempelt: Fehlschärfe: Markenzeichen WK & C
Z: 4
195,-- €

S240      Bayrischer Kavallerie-Offiziersäbel M 1825, ohne Scheide, Variante ohne den quartseitig leicht aufwärts gebogenen Parierlappen,
                Klinge gedunkelt, fleckig, stellenweise Flecken mit feiner Rostkruste, Griffelemente alt  mit Goldfarbe übermalt, dadurch gut konserviert,
                Griffhilze mit einigen Wurmlöchern, unberührtes Stück in Fundzustand
                gestempelt: Fehlschärfe: P.KNECHT // SOLINGEN
                Z: 3 +
                300,-- €

S271      Bayrischer Artilleriesäbel M 1858, mit Scheide, schweres Kammerstück, ungeputzter Scheunen-Fund. Klinge gedunkelt und insgesamt minimal narbig, am Ort aber stark narbig, Griffelemente fein narbig, Griffhilze in unbeschädigtem gutem Zutand, Parierstange und Griffkappe waren einmal mit Kupferbronze übermalt, Reste der Farbe noch vorhanden, Scheide mit feiner schwarzer Rostkruste, fein narbig
gestempelt: Fehlschärfe: WEYERSBERG & Co SOLINGEN // AMBERG; Klingenrücken: O 07, Abnahmepunze; Griffbügel:
R. I. M. 3.58; Scheide: 5.A.1.73.
Z: 3 –      (noch etwas verbesserungsfähig)
430,-- €

Dänemark / Danmark

S296     Vermutlich dänischer Infanteriesäbel, Säbel für Landkadetten 1761, ohne Scheide, in ungeputztem, originalen Fundzustand.  Gekrümmte,
               einschneidige Keilklinge mit einer geringen Fehlschärfe, beidseitig mit einem schmalen Zug entlang des Klingenrückens,  Klingenspitze am Rücken,
               geringe Reste einer Ziergravierung (Tophäen) Messing-Gefäß mit halbem, herzförmigem  Stichblatt und einfachem Griffbügel, leicht bauchiges
               Griffstück von rundem Querschnitt,  rundum mit schrägen,  steil abfallenden Rippen;  kräftiger, kugelförmiger Griffknauf mit aufgesetztem
               Vernietknäufchen. Klinge etwas gedunkelt, stellenweise mit fein narbigen Rostflecken, Klinge nicht beschliffen, nicht schartig, nicht verbogen,
               unberührte originale Vernietung, Gefäß nahezu ohne Gebrauchsspuren, mit geringer Patina, ohne erkennbare Schäden.
               Gesamtlänge, ca. 750 mm, Klingenlänge: ca. 590 mm, Klingenbreite: max. 35 mm, Klingenstärke: max. 6 mm, Pfeilhöhe (Krümmung): ca. 25 mm
               Ungestempelt.
               Z: 3
               265,-- €

Deutschland / Germany

S298      Deutscher Einheitssäbel um 1910, ohne Scheide, Bodenfund, narbig, Griffhilze fehlt

                gestempelt: Markenzeichen ROBT. KLAAS SOLINGEN (zwei Störche)

                Z: 4 -       für Bastler oder Bodenfundsammler

                48,-- €

Deutsche Kleinstaaten / different German States

                Anmerkung:

                Nach den Befreiungskriegen waren bis zum Deutschen Bruderkrieg von 1864 die verschiedenen Deutschen Staaten im Deutschen Bund, geführt durch Österreich organisiert.  In einigen deutschen Staaten wie z.B. den Großherzogtümern Baden, Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen, dem Herzogtum Nassau wurden daher auch zeitweise Infanterieoffiziersäbel nach österreichischem Muster 1861 getragen. Insbesondere wenn diese Säbel aus Solinger Herstellung sind, ist theoretisch die Zuordnung eines solchen Säbels zu den genannten Staaten denkbar (was nicht heißen soll, dass in Österreich keine Säbel aus Solinger Produktion getragen wurden).
Da eine eindeutige Zuordnung in den meisten Fällen nicht möglich ist, werden diese Säbel von mir i.d.R. als österreichische Säbel angeboten.

Frankreich / France

S210      Französischer Degen Mle 1857 zum kleinen Dienstanzug für Unteroffiziere und Trompeter der kaiserlichen Garde, ohne Scheide, Klinge fleckig, Griffwicklung locker, Drähte verschoben
Fehlschärfe graviert:
Coulaux & Cie // Klingenthal; gestempelt: Abnahmepunze
Z: 3
210,-- €

Großbritannien / United Kingdom

                - / -

Hessen-Kassel (Kurhessen) / Hesse-Kassel

                - / -

Italien / Italy

                - / -

Liechtenstein / Liechtenstein

               - / -

Japan / Japan 

- / -

Österreich / Austria

S164      Wohl österreichischer Säbel für Kavallerie-Offiziere um 1800, wohl nach dem Vorbild französischer Säbel aus der Zeit der französischen Revolution um 1798,  ohne Scheide, Klinge á la Montmorency, einfaches Bügelgefäß aus Messingblech mit abklappbarem Nebenbügel, belederte Griffhilze mit Kupferdrahtwicklung, (siehe auch Jan Sach: Blankwaffen der Habsburger Monarchie, lfd Nr. 18. Der dort beschriebene Säbel ist jedoch in Eisen montiert. Allerdings sind auch andere österreichische Blankwaffen der Kavallerie bekannt die sowohl mit Messing- als auch mit Eisenmontierung vorkommen)
Klinge bis auf einige kleine Flecken nahezu in Bestzustand, ohne Gebrauchsspuren, ohne Rost, Griffbelederung stellenweise durchgescheuert aber fest und mit unbeschädigter, fester Drahtwicklung
(Fundort: Süddeutschland, in vor 1806 österreichischem Gebiet)
Ungestempelt
Z: 2-
550,-- €

S265      Österreich - Ungarischer Infanterie-Säbel M 1861, Kammerstück wohl für Mannschaften und Unteroffiziere in Weltkriegsausführung, ohne Scheide, Griffhilze aus Holz, ohne Fischhaut (wurde ohne Fischhaut so hergestellt) Drahtwicklung vollständig, intakt und fest, Griffbügel schwarz lackiert, Klinge gedunkelt,  Griffkappe am Rücken stellenweise etwas narbig, sonst kein Rost, keine Narben, keine sonstigen Schäden, ungeputzter Fundzustand
In dieser Ausführung selten
gestempelt: Fehlschärfe: ..ACHOLEK … (Rest nur schwer lesbar) ungarische Wappenpunze
Z: 2 -       verbesserungsfähig
280,-- €

S300      Österreichischer Jäger-Offiziersäbel M 1837, ohne Scheide, schwere, wohl ordonnanzmäßige Ausführung mit sehr langer, schwerer Klinge.        
                Klingenlänge ca. 85 cm, Klingenbreite ca. 29mm, Pfeilhöhe ca. 54 mm.  Klinge zeitgenössisch geschärft (angeschliffen aber nicht verschliffen) und etwas
                verbogen,  nicht schartig, Am Ort minimal narbig, der Rest der Klinge aber ohne Rost, nicht gedunkelt und auch nicht fleckig, Griffelemente fein narbig
                (noch ungeputzter Fundzustand), Griffhilze unbeschädigt,  Belederung stellenweise etwas abgescheuert, Drahtwicklung eventuell erneuert ?,  Vernietung
                am Knauf wohl nicht zeitgenössisch.
                Keine Stempel oder sonstige Markierungen erkennbar
                Z: 3 – 4
                160,-- €                     

Preußen / Kingdom of Prussia 

S224      Preußischer Kavallerie-Extradegen 89, mit Scheide, starrer Griffkorb, Klinge mit floralen Zierätzungen und Reichsadler, Vernicklung der Klinge an Fehlschärfe und Klingenansatz abgeplatzt und etwas angerostet, auch sonst einige leicht angerostete Stellen, Griffkorb fleckig und etwas angerostet, Scheide fein narbig, zwei Dellen, mit nicht zeitgenössischer Verchromung und schwarzer Lackierung ungereinigtes Stück in Fundzustand,
Keine Herstellermarke,
Z: 3 -       verbesserungsfähig
260,-- €

Sachsen / Kingdom of Saxony

            - / -

Schweiz / Swizerland

S280      Schweizer Militär- oder Polizeisäbel um 1830, vom Typ des französischen Infanteriesäbels Mle AN XI (sabre briquet),
mit Scheide, Klinge etwas fleckig, stellenweise minimal narbig. Ortblech der Scheide verdellt und etwas beschädigt,
Leder schön, nicht geschrumpft, Naht geschlossen
gestempelt: Klinge ungestempelt, Griffbügel mit Manufakturstempel: TSCHUDI  IN  LICHTENSTEI..
(der Stempel wurde doppelt, etwas versetzt übereinander geschlagen, teilweise schwer lesbar)
Z: 2 – 3                 
180,-- €

S307      Infanteriesäbel vom französischen Typ AN XI (sabre briquet), mit Scheide, wohl Schweiz 1842/52, mit Scheide, traumhafter,
nahezu fabrikfrischer Zustand, wohl kaum getragen, Klinge minimal locker, lediglich am Ortblech minimale Gebrauchsspuren

                Parierstange gestempelt:  R.LÜSCHER, 1851

                Z: 1 –

               190,-- €


S308      Infanteriesäbel vom französischen Typ AN XI (sabre briquet), mit Scheide, Schweiz 1842/52, ohne Scheide,
die Klinge sitzt fest, ist gedunkelt und fleckig, am Ort in den Flecken auch minimale Rostnarben, einige wenige leichte,
unauffällige Scharten ansonsten kaum Gebrauchsspuren.
Unberührtes Stück im Fundzustand

                Parierstange gestempelt mit dem Wappen des Kantons Aargau.

                Z: 3 +     

                130,-- €


S309      Kadettensäbel, wohl Schweiz um 1850, vom Typ des französischen Infanteriesäbels AN XI (sabre briquet) ohne Scheide.

                Insgesamt ist der Säbel deutlich kleiner, zierlicher und leichter als das ordonnanzmäßige Modell der Linientruppen.
Die Klinge hat beidseitig konkave Hohlkehlen, die Klingenspitze ist abgerundet damit sich die jüngsten Kadetten,
die bereits im Kindesalter an die Kadettenanstalten kamen, sich selbst und andere nicht so leicht verletzen konnten.

                Die Klinge ist locker, geringe Gebrauchsspuren, ansonsten schöner Zustand ohne Rost und ohne Schäden.

                gestempelt: WESTER & CO // SOLINGEN

                Z: 2         sehr selten

                140,-- €

Württemberg / Kingdom of Württemberg

            - / -

Unbekannte / Unknown, unidentified

S160      unbekannter Kavalleriesäbel ca. 1780 – 1815, vermutlich nicht reglementiertes Modell. Ohne Scheide, Gefäß mit vermutlich zeitgenössischen Reparaturen, insgesamt geputzt und später mit Klarlack  überzogen. Hergestellt aus einem möglicherweise französischen Säbel ähnlich dem Modell Chasseurs a Cheval  1781-92. Klinge zeitgenössisch gekürzt, am Ort auf der Rückenseite mit eingeschliffenem Reißhaken. Vierspangiger Griffkorb, dieser wohl  zeitgenössisch repariert oder neu konstruiert (mir in dieser Form bisher nicht bekannt), da die Spangen einzeln verlötet sind (Fachmännisch verlötet, nur sichtbar, da durch das Putzen die alte Patina entfernt wurde). Hülse der Knaufkappe aus Kupferblech, während der Abschluss der Kappe aus Messing ist. Griffhilze noch mit der originalen Belederung, diese an einigen Stellen etwas schadhaft, originale, feste Drahtwicklung.
U.a. wurden derartige Waffen aus von den Schlachtfeldern aufgelesenen, beschädigten Blankwaffen wegen des akuten Waffenmangels provisorisch hergestellt. So nachweislich geschehen in den französischen Revolutionswirren nach 1792 und auf deutscher Seite während der Befreiungskriege bis 1815.
Gesamtlänge: 933 mm, Klingenlänge: 777 mm, Klingenbreite: max. 39 mm
gestempelt: Klinge mit zwei französischen Abnahmepunzen
Z: 3 +
320,-- €

S255      Infanterie-Säbel um 1835, entweder süddeutsch (Baden oder Bayern ?) oder aus einem der italienischen Staaten, ohne Scheide, kurzer, Säbel mit zierlicher, stark gekrümmter Klinge, wie der österreichische Infanteriesäbel M 1836, jedoch in Messing montiert, Klinge gedunkelt, etwas fleckig, nicht verschliffen, nicht verbogen, nicht schartig, vollständig intakte, unbeschädigte, gerippte, original mit schwarzem Leder bezogene Griffhilze, Leder nicht geschrumpft und ohne Schäden. Vernietung der Angel ungeöffnet.
Griffring gestempel: K.X.E
Z: 2 – 3-
170,-- €

S267      Unbekannter Säbel, wohl süddeutsch,  österreichisch oder aus den italienischen Staaten für Infanterie-Offiziere oder Unteroffiziere,  ca. 1830-40,
mit Scheide, gleicht dem österreichischen Infanterie-Offiziersäbel M 1837, ist jedoch in Messing montiert . Lederscheide mit Messingbeschlägen, ovaler Tragehaken, der Ortknopf am Ortblech aus Eisen. Klinge schön, ohne Rost, nicht verbogen, nicht narbig, nicht schartig, alle Griffelemente sowie die Griffbelederung vollständig und intakt, Vernietung ungeöffnet. Scheide intakt, Leder nicht geschrumpft, Naht geschlossen.
Fehlschärfe beidseitig mit Herstellerstempel, jedoch nicht entzifferbar, da durch die Mitteleisen der Parierstange verdeckt.
Z: 2
320,-- €

S288      Degen, Deko-Stück aus dem 20. Jahrhundert, ohne Scheide, kurzes, zierliches Stück, hergestellt wohl unter Verwendung einer
                alten Degenklinge, Gefäß aus Druckguss im Stil spanischer oder italienischer Rapiere des 16. und 17.
                Jahrhunderts im Relief mit figürlichen Darstellungen, goldbronziert
                Z: 3
                18,-- €

S290      Offizierdegen einer unbekannten europäischen Armee, eventuell Königreich Sachsen, wohl um 1810 - 1840, ohne Scheide.
                Zeitgenössisch unter Verwendung einer älteren Degenklinge, wohl  aus dem 17.Jahrhundert  hergestellt.
                Gerade, ca. 80 cm lange, max 24 mm breite, zweischneidige Klinge von sechskantigem Querschnitt, beidseitig mittig mit einem ca. 18 cm langen
                schmalen Zug, in diesem gestempelt: IN  D  O  I E D  O  X + . gedunkelt, fleckig, stellenweise feine Närbchen, zum Ort hin größere, fein narbige Flächen, 
                einfaches, schmuckloses Degengefäß aus Messing, lange, gerade Parierstange, einfacher Handschutzbügel, etwas abgeflacht kugelförmiger Griffknauf
                mit aufgesetztem Vernietknäufchen, ungewöhnlich leichte, aus gewalztem dünnem Messingblech hergestellten symmetrische gewölbte Stichplatte,
                diese vorn für den Durchlass der Parierstange geschlitzt, hinten mit einem karoförmigen Durchbruch und kleinen Zierlappen, Griffhilze aus Holz mit zwei
                Griffringen aus Messing, die ursprüngliche Griffwicklung aus gezwirntem feinem Draht fehlt. Auf allen Gefäßelementen noch Reste von Vergoldung
                erkennbar. Gefäßelemente locker.
                Z: 3 – 4 gute Restaurierungsgrundlage oder Ersatzteilspender
                250,-- €


S291      Unbekannter Degen, möglicherweise Beamtendegen um 1800 – 1840, mit Scheide, möglicherweise zeitgenössisch unter Verwendung einer
                wesentlich älteren Klinge hergestellt
. Gerade, schlanke zweischneidige 78 cm lange, max.  ca. 18 mm breite Klinge von rautenförmigem Querschnitt,
                beidseitig von Zierelementen (Schnörkeln) eingefasste lateinische Inschriften SOLI DEO GLORIA, VIN..VIRI TE ERI // SOLI DEO GLORIA, AVT MOR, sowie
                der Herstellermarke CLEMENS HORN IN SOLINGEN mit dem Kopf eines Einhorns unter einer Krone. (Clemens Horn ist in Solingen mit der
                Einhorn-Marke seit 1580 bis etwa Mitte des 17.Jahrhunderts nachweisbar) . Schön reliefierte Gefäßelemente aus Messing, gerade Parierstange, verziert
                mittig mit einer Maske (Medusenhaupt ?) Faschinenbündel, an den Enden mit Löwenköpfen, kleines, ovales Stichblatt mit Akanthus-Blattmuster, 
               
Griffknauf als Ritterhelm gestaltet., der Griffbügel fehlt, leicht bauchige Griffhilze aus schwarzem oder geschwärztem Hartholz, von vierkantigem
                Querschnitt, terz- und quartseitig leicht konvex gewölbt und mit eingeschnittenem Waffelmuster, terzseitig mit einer ovalen Aussparung für ein (fehlendes)
                Emblem oder Zierelement. Klinge fleckig, stellenweise kleine Flecken mit feinen Närbchen.
                Z: 3 – 4                
                250,-- €

S293      Zierlicher, kleiner Galanteriedegen oder Pagendegen um 1750, ohne Scheide, zierliche, leichte, gerade zweischneidig Klinge, in mehreren Abschnitten
                zunächst von sechskantigem Querschnitt, dann in rautenförmig vierkantigem Querschnitt. Graviert mit diversen Zierelementen und mit schwer
                erkennbaren Inschriften, wohl in französischer Sprache., Zierliches Gefäß in Eisen montiert mit einfachem Handschutzbügel, die gerade, hölzerne
                Griffhilze ursprünglich mit Türkenbünden und dicht gewickelt mit von feinem Silbergespinst überzogener Schnur, die Wicklung ist schwarz angelaufen
                und defekt (fehlt teilweise) Klinge und Gefäßelemente gedunkelt und fleckig, stellenweise minimal narbig,  nahe dem Klingenort ein aus der Schneide
                herausgebrochener Span (Material- / bzw. Schmiedefehler)
                Keine Herstellermarke erkennbar
                Z: 3 – 4
                130,-- €

S295      Österreichischer Infanteriesäbel M 1836, Kammerstück, ohne Scheide, Klinge wackelt etwas im Gefäß, geputzt aber bereits wieder leicht

                gedunkelt und fleckig,  Klinge stellenweise fein porig bis fein narbig, Griffelemente insgesamt rostporig, Belederung der Griffhilze

                vermutlich alt mit schwarzer Farbe überstrichen, dadurch gut konserviert

                gestempelt: Fehlschärfe: MITTER, Punze (Doppeladler), Jahreszahl 852 (1852), Arsenalstempel W, AD

                Z: 3

                150,-- €

S302      Säbel für eine unbekannte Armee, vom Typ des französischen Infanteriesäbels Mle AN XI, (sabre briquet, 1803) ohne Scheide, ohne Schäden,
                Gebrauchsspuren oder Abnutzung, ungeputzter Fundzustand, Gefäss mit dunkler Patina, die Klinge an der Fehlschärfe rostig und vermutlich auch
                stellenweise fein narbig, der Rest der Klinge ist fleckig, stellenweise mit etwas Flugrost aber nicht narbig, insgesamt verschmutzt und zum Teil noch
                mit altem, verharztem Arsenalfett überzogen
                gestempelt: Parierstange: CS 62
                Z: 3 +  verbesserungsfähig
                160,-- €

S310      Wohl Säbel für Infanterie-Offiziere um 1850, ähnlich dem französischen Modell 1821, ohne Scheide,
                so in verschiedenen Staaten geführt, z.B. Baden, Belgien, Schweiz ?
                Klinge fein porig, Belederung der Griffhilze mit zwei kleineren Beschädigungen, Drahtwicklung intakt,
                ansonsten keine Schäden oder sonstige Mängel

                Ungestempelt, keine Gravur o.ä.

                Z: 3 +

                170,-- €

Spielzeugsäbel / Toy-swords

S051      Löwenkopf- Kinderspielzeugsäbel, ohne Scheide, Griffkappe aus Zink-Druckguß, Griffbügel aus Eisenblech, Vergoldung abgerieben
                Z: 2 – 3
                62,-- € 

S285      Deutscher Kinderspielzeugsäbel, ähnlich dem bayrischen Infanterieoffiziersäbel oder preußischen Füsilieroffiziersäbel, ohne Scheide,
schmucklose Klinge mit stumpfer Spitze, einfaches Griffstück aus Holz mit Lederbezug, gerade Parierstange und einfacher Handschutzbügel
sowie Griffkappe aus Messing, Klinge mit feiner Rostpatina, locker, sonst guter Zustand, nicht verbogen keine sonstigen Schäden
ungestempelt
Z 3 +
50,-- €

S212      Österreichischer Kinderspielzeugsäbel, mit Scheide, dem Kavalleriesäbel M 1861 nachempfunden, mit Lederscheide, stumpfe vernickelte Klinge mit beidseitig zwei schmalen Zügen, durchbrochener Griffkorb aus Neusilber oder Messing (mit dunkler Patina, daher nicht genau feststellbar), gerippte Griffhilze aus Holz, Griffkappe über Rücken und Knauf aus Blech des gleichen Materials, Mundblech der Scheide ebenso, langes Ortband mit Schleppblech aus Eisenblech, Vernicklung der Scheide stellenweise blasig und abgeplatzt, Griffkorb leicht deformiert, Griffkappe an zwei Stellen gerissen, Scheidenleder mit zwei Knickstellen,
ungestempelt
Z: 3 – 4
130,-- €

Trainigswaffen / Swords for Drill and Training


Einzelteile, Ersatzteile / Parts for Swords


Säbelklingen
/ Blades for swords

S099k   Klinge, möglicherweise für den Degen einer Freimaurerloge um 1900, zweischneidige Klinge mit Mittelgrat, Vernicklung etwas verkratzt aber mit schöner
              gebläuter und vergoldeter Zierätzung. Klingenspitze etwas verbogen und möglicherweise nachgeschärft.
              gestempelt: Fehlschärfe: Markenzeichen der Firma Weyersberg und Kirschbaum
              120,-- €

S128k    Klinge für einen preussischen Artilleriesäbel n/A, Kammerstück, Klinge in den Hohlkehlen nur minimal narbig, alle Teile verchromt
gestempelt: Fehlschärfe: WEYERSBERG & CO, SOLINGEN; Klingenrücken mit Resten der Abnahmepunzen und des fiskalischen Stempels
Z: 3
90,-- €

S149k    Klinge für deutschen Artilleriesäbel, Eigentumstück, rostig, narbig, ungeputzt
                Keine Stempel oder Marken mehr erkennbar
                Z: 4 -, verbesserungsfähig
               
25,-- €

S162k    Klinge für einen deutschen Extra-Säbel, leichte Ausführung, vollständig rostig und narbig, ungereinigt
                Z: 4 – 5
                15,-- €

S221k    Säbelklinge, wohl von einem deutschen Säbel um 1850, gekürzt auf eine Klingenlänge von 570 mm, Klingenbreite 25 mm, gedunkelt, fleckig, flugrostig, Schneide etwas schartig, ungereinigt,
gestempelt: Fehlschärfe: F&A W
Z: 3
28,-- € 

S222k    Klinge für einen deutschen Extra-IOD a/A, zierliche Ausführung, abgebrochen, Rest-Klingenlänge 552 mm, Klingenbreite ca. 17,5 mm, gedunkelt, fleckig, flugrostig, ungereinigt, kein tiefer Rost, Zierätzungen noch teilweise erkennbar,
gestempelt: Fehlschärfe: Markenzeichen Clemen & Jung Solingen
Z: 3 -4
18,-- € 

S223k    Klinge für einen deutschen Extra-IOD a/A, zierliche Ausführung, Klingenspitze abgebrochen, Rest-Klingenlänge 730 mm, Klingenbreite ca. 17,8 mm, rostnarbiger Bodenfund, ungereinigt
gestempelt: Fehlschärfe: Bienenkorbmarke (Samuel Hoppe,  Solingen)
Z: 4
15,-- € 

S225k    Klinge für einen Italienischen Infanteriesäbel M 1834, nach dem Vorbild des französischen Mle AN XI (sabre briquet), stark rostnarbig, sandgestrahlt und beschliffen
Z: 5         für Bastler, mit einigem Aufwand noch etwas verbesserungsfähig
15,-- €

S226k    Klinge für einen Offizier-Säbel um 1880 bis 1900 stark rostnarbig,
                Z: 5
                12,-- €

S273k    Klinge für einen deutschen Extra-Säbel um 1900, vernickelt, beidseitig mit schönen, unverputzten Zierätzungen, Waffentrophäen, Rankenwerk, heraldische Motive, auf einer Seite ein gebläutes Feld mit einer ausgeschliffenen Inschrift, Vernicklung an der Fehlschärfe etwas blasig, stellenweise abgeplatzt, dort etwas flugrostig
gestempelt: Fehlschärfe: Markenzeichen CE (Eichhörnchenmarke der Firma Carl Eickhorn Solingen)
Z: bis auf die ausgeschliffene Inschrift Z: 2 -, Gesamtzustand 3 -
80,-- €

Säbelscheiden / Scabbards for swords

S194s    Säbelscheide für einen deutschen Säbel, (eventuell für einen bayrischen Chevauleger-Extrasäbel M 1828) für eine stark gekrümmte, schmale Klinge, Stahlblech, vernickelt, mit einem beweglichen Tragering, Vernicklung stellenweise, ca. 20% abgeplatzt, zwei leichte Dellen, verschmutzt                Klingenbreite: ca. 24 mm; Länge: 88 cm für eine Klingenlänge von ca. 85 cm; Pfeilhöhe: ca. 55 - 60 mm
Z: 3
50,-- €

S297s    Unvollständige Lederscheide für einen Infanteriesäbel vom Typ Sabre Briquet, Replika in guter Qualität, Mundblech fehlt.

                Neuwertiger Zustand. Ersatzteilspender oder zur Komplettierung eines Säbels.

                Z: 1

                48,-- €

S299s    Scheide, wohl für einen deutschen Artilleriesäbel M 1852, schweres Ordonnanzstück, späte Ausführung mit nur noch einem Tragering, ohne Lack,
                 etwas flugrostig, keine Dellen, Deckplatte und der Tragering  fehlen, wohl unfertiges Stück aus der Konkursmasse einer Solinger Klingenfabrik
                 Länge ca. 80 cm, für eine max. 77cm lange, 35 mm breite  Klinge mit einer Pfeilhöhe von ca.30 mm
                 gestempelt: Schleppblech:  3, 3
                 Z: 2 – 3

                 55,-- €

Sonstige Teile / Miscelleneous parts for swords

S089a   Griffbügel für Preußischen Füsilier-Offiziersäbel M 1826, Messinggefäß
Z: 2 - 3
40,-- €

S101c    Griffkorb und Knaufkappe für einen Offiziersäbel, wohl für einen französischen Offiziersäbel Mle 1822 oder einen anderen Staat, in dem ein            
                Offiziersäbel nach französischem Muster getragen wurde.
                Messingguss mit Zierreliefs (Blattwerk, Blüten usw.) war wohl ursprünglich vergoldet, Vergoldung größtenteils abgerieben, mit dunkler Patina,        
                unbeschädigt, lediglich geringe Gebrauchsspuren
                Z: 3 +
            85,-- €

S115c    Griffkappe für einen bayrischen Infanterie-Offiziersäbel, Messing-, Tombak- oder Bronzeguß
Z: 2
22,-- € 

S115e    Gewindehülse für einen bayrischen Infanterie-Offiziersäbel (zur Befestigung der Angel im Griffknauf), Messing-, Tombak- oder Bronzeguß
Mit geringfügigen Spuren des Öffnens mit  einer Zange
Z: 2 – 3
3,-- €

S120d    Griffring für den Griff eines schweren Säbels, Eisen, Replika, z.B. verwendbar für einen deutschen Artilleriesäbel
Z: 1
8,-- €

S128a    Griffbügel für einen Preußischen Artilleriesäbel n/A, Kammerstück, stark narbig, geputzt und vermutlich verchromt
gestempelt: Reste eines Kammerstempels der Artillerie erkennbar
Müsste fachmännisch überarbeitet werden. Schweres Stück mit genügend Substanz für eine Überarbeitung (Glätten durch abschleifen oder abfeilen)
Z: 4 – 
30,-- € 

S128b    Griffkappe für einen Preußischen Artilleriesäbel n/A, Kammerstück, stark narbig, geputzt und vermutlich verchromt.
Müsste fachmännisch überarbeitet werden. Schweres Stück mit genügend Substanz für eine Überarbeitung (Glätten durch abschleifen oder abfeilen)
Z: 4 –
30,-- €               

S128c    Griffring für einen Preußischen Artilleriesäbel n/A, Kammerstück, stark narbig, geputzt und vermutlich verchromt.
Müsste fachmännisch überarbeitet werden. Schweres Stück mit genügend Substanz für eine Überarbeitung (Glätten durch abschleifen oder abfeilen)
Z: 4 – 
12,-- € 

S149a    Griffbügel für einen deutschen Artilleriesäbel, Eigentumstück, rostig, fein narbig, ungeputzter Fundzustand
Z: 4, verbesserungsfähig
15,-- €

S169a    Griffbügel für einen deutschen Einheitssäbel, repariert, Parierstange original, Druckguß vernickelt, Bügel durch einen aus Stahl nachgefertigten ersetzt
Z: 3
8,-- € 

S169c    Griffring für einen Einheitssäbel, vernickelt
10,-- €

S179b    unterer Griffring für einen preußischen KD 89, Kammerstück mit feiner, alter Rostpatina, nur stellenweise sehr fein narbig, Reste eines alten Silberbronze-Anstrichs, unbeschädigt
Z: 3
10,-- €

S179c    Knaufkappe für einen preußischen KD 89, Kammerstück mit alter Rostpatina, fein narbig, Reste eines alten Silberbronze-Anstrichs, unbeschädigt
Z: 3 -
10,-- €

S179d    untere Spannmutter für einen preußischen KD 89, zur Griffbefestigung auf der Angel, Kammerstück mit alter Rostpatina, Flugrost, unbeschädigt                Z: 2 -
5,-- € 

S179e    obere Mutter, Kontermutter am Knaufabschluß für einen preußischen KD 89, zur Griffbefestigung auf der Angel, Kammerstück mit alter Rostpatina, noch mit einem fest sitzenden Rest der Angel im Gewinde der fachmännisch entfernt werden muss
Z: 3 -
5,-- €

S204a    Griffhilze für einen deutschen Löwenkopf-Offiziersäbel, ca. 1880, Holz ohne Bezug und Drahtwicklung, stark bauchige Form, unbeschädigt
Z: 2 –     

25,-- € 

S204c    Fragment eines Griffbügels von einem deutschen Artillerieoffizier-Löwenkopfsäbel, ca. 1880, nur noch die Parierstange mit dem abwärts gerichteten Knauf und den beiden Mittelschilden vorhanden, Bügel fehlt, ein Mittelschild mit gekreuzten kanonenrohren, das andere mit leerem Wappenschild (für eine individuelle Gravur vorgesehen)
Z: 5         (für Bastler)
5,-- €

S207a    Mundblech mit Federzungen für die Scheide eines britischen Kavallerie-Offizierdegens um 1910, etwas gedunkelt
Z: 2 –
12,-- € 

S208a    Knaufkappe für einen Säbel oder Pallasch vom französischen Typ um 1850, Messing mit einer Randwulst an der Knaufkante, zum Griffrücken hin auslaufende kurze Zunge, Unterkante geschwungen in einem einfachen Bogen, stark patiniert, an der Kante ein kleiner, unauffälliger Riß
Z: 3 –
10,-- €

S210a    Mundblech zur Degenscheide eines französischen Degens für Unteroffiziere Mle 1857
                Z: 1
                25,-- € 

S220z    Mundblech für eine Degenscheide, Messing, mit zwei starren Trageringen für eine Klingenbreite von max .27 mm
Z: 2
15,-- €

S

 

DOLCHE / DAGGERS

Bundesrepublik Deutschland

                    - / -

DDR / GDR

                    - / -

Ersatzteile für Dolche / Parts for Daggers

Klingen / Blades

D032a       Klinge für einen Heeres-Offizierdolch, stark überpoliert
    Markenzeichen Höller Solingen (Thermometermarke) nur noch schattenhaft erkennbar
    Z: 2
    80,-- €

MD060k      Klinge für einen Luftwaffen-Offizierdolch, fleckig, stellenweise fein narbig,
                     gestempelt: Klinge: Markenzeichen Siegfried Waffen, ERNST PACK & SÖHNE M-B-H WAFFENFABRIK SOLINGEN
                     Z: 3-
                     50,-- €

MD061k      Klinge für einen Heeresoffizierdolch, Wehrmacht, fleckig, etwas gedunkelt und stellenweise mit
     feinen Rostporen, Klingenspitze minimal verbogen
     gestempelt: Markenzeichen: E.F.HÖRSTER SOLINGEN
     Z:3
     55,-- €

MD068k     Klinge für ein Fahrtenmesser vom Typ der HJ-Fahrtenmesser, aber schmaler, etwas fleckig
    gestempelt: Fehlschärfe: Markenzeichen OTHELLO, SOLINGEN ROSTFREI // ANTON WINGEN JR
    SOLINGEN-GERMANY

    Z: 2 –    
    9,-- € 

MD072k     Klinge für ein HJ-Fahrtenmesser, geputzter, sauber abgezogener Wasserfund, noch vereinzelte  
    Reste von Rostnarben,
    Stempelung und Klingeninschrift nicht mehr erkennbar
    Z: 3+
    5,-- €

MD085k     Klinge für einen Heeres- oder LuftwaffenOffizierdolch, Wehrmacht, Spitze ca 2 cm abgebrochen , gedunkelt fein narbig, für Bastler, eventuell als    
    Basis für einen mittelalterlichen Dolch verwendbar
   
Z: 4 –
    10,-- €


Scheiden / Scabbards for Daggers and Knives

MD113s    Scheidenkorpus, wohl für einen Postschutz-Führerdolch oder ein NSFK-Fliegermesser, Aluminiumblech, schwarz lackiert, Lackierung zu ca. 50 %                         abgerieben und abgesplittert,  mit einem Mundblech aus blankem  Aluminium, seitlich ein beweglicher Tragering, Ortblech fehlt
                    Die Deckplatte mit einer schwach erkennbaren Hakenkreuz-Punze gestempelt
                    Z: 3 -                                      Ersatzteil, für Bastler
                    20,-- €

MD114s    unbekannte kleine Dolchscheide, in hellem braun Rauh-Lack lackiert, Mund- und Ortblech aus Aluminium, diese Teile laienhaft modifiziert,
                    mit einem exakt passenden Koppelschuh aus braunem Leder
                    Z: 2 - 3                                   Ersatzteil, für Bastler
                    25,-- €

MD115s     Scheide für ein Fahrtenmesser, ähnlich einem HJ-Fahrtenmesser, aus schwarzem Kunststoff mit angenieteter Trageschlaufe aus schwarzem Leder,                      Die Haltestrippe für den Griff ist gebrochen
                     Z: 3
                     6,-- €

sonstige Ersatzteile / Miscelleneous parts for Daggers

D028g       Gehänge (Trageclip) für SA-Dolch ?, Replika, braunes Leder, komplett
    Z: 1
    20,-- €

MD058b     Parierstange für Heersoffizierdolch, entnazifiziert,
                    Z: 3 – 4
                    15,-- €

MD063b    Griffknauf für Heeres-Offizierdolch Wehrmacht, Aluminium, leichte Gebrauchsspuren, Gewinde durchgebohrt
    Z: 3 -
    18,-- € 

MD067z     Gehänge für einen Heeresoffizierdolch, NVA, neuwertig
    Z: 1
    40,-- €

MD072b    Innere Griffschale für ein HJ-Fahrtenmesser, beschädigt (geklebte Bruchstellen)
                   Z: 3       
                   3,-- €

MD080a    Knauf für Luftwaffen-Offizierdolch, Wehrmacht, Aluminium, entnazifiziert (Hakenkreuz ausgefeilt) an dieser Stelle ein eingraviertes W (wohl das        
   Monogramm des Eigentümers)
   Z: 4
  10,-- €

MD085b   Parierstange für einen HeeresOffizierdolch Wehrmacht, entnazifiziert, Adler vollständig entfernt
  Z: 4

  10,-- € 

MD104a  Äußere Griffschale eines HJ-Fahrtenmessers, ohne Raute, original mit Gebrauchsspuren aber intakt
                 Z: 3
                10,-- €

MESSER, KAMPF- U. ÜBERLEBENSMESSER, GRABENDOLCHE

KNIVES, FIGHTING-KNIVES, SURVIVAL-KNIVES AND TRENCH-KNIVES

Aufpflanzbare Grabendolche: siehe Verkaufsliste Bajonette / for Trenchknive-Ersatzbayonets:  See  bayonet offers

Deutschland / Germany

MD110  Deutscher Grabendolch, Infanteriemesser 42 der Wehrmacht, neuzeitliche Kopie / Replik, mit Scheide, sauber verarbeitet,
dreifach vernietete Holzgriffschalen, Scheide mit Gürtelclip
Z: 1
18,-- €

Finnland / Finland

                - / -

Großbritannien / United Kingdom

 M004     unbekanntes, wohl britisches Gebrauchs- (Sattler- oder Kürschnerwerkzeug ?) oder Kampfmesser mit Lederscheide, etwa um 1910, dünne, einschneidige, sehr scharfe Klinge, runder, gedrechselter Holzgriff, Klinge etwas beschliffen
gestempelt: Klinge: große 4, J.W. STUTTER LONDON
Z: 2 - 3
31,-- €

Österreich / Austria

MD117    Kampfmesser für das Österreichisches Bundesheer, Klinge mit Sägerücken, mit Scheide,  mit Gebrauchsspuren, Brünierung der Klinge
                 weitgehend abgerieben, Klinge geschärft, aber nicht verschliffen, Griffstück und Scheide mit Kratzern und anderen Gebrauchsspuren,
                 gestempelt: Made in AUSTRIA, Markenzeichen GLOCK und Jahreszahl 81, Griffstück und Scheide ebenfalls mit eingeprägtem Markenzeichen GLOCK

                 Z: 3

                 25,-- €

Spanien / Spain

                -/-

USA

MD102s Scheide für ein schweres US-Kampfmesser M 1917, Replika, khakifabenes Leinen, am Ort mit
                naturfarbnem Leder verstärkt, mit Doppelhaken für das US-Lochkoppel, die Innenscheide aus Holz fehlt
                neuwertig
                12,-- €

unbekannt / unknown

MD081   Kampfmesser, ohne Scheide, hergestellt unter Verwendung einer Bajonettklinge, wohl 1. oder 2. Weltkrieg, wohl private Einzelanfertigung, Griff mit hellen Holzgriffschalen, Knauf stark vogelkopf-ähnlich ausgeprägt, Parierstange locker,
ungestempelt
Z: 3 +
25,-- €

Ersatzteile für Messer / Parts for Knives

          - / -

TASCHENMESSER

POCKET-KNIVES

A086      Deutsches Taschenmesser wohl für Kinder, etwa 1930er Jahre, kleine einfache Ausführung mit einer Messerklinge und glatten Holzgriffschalen, Klinge etwas abgenutzt, eine Griffschale gerissen
Klinge mit Resten eines Herstellerstempels: …EMANN, ….S
Z: 3
5,-- €

TM002   Italienisches Marine-Taschenmesser, ähnlich den Modellen der Wehrmacht, Bundeswehr oder der Royal Navy, jedoch zierlicher und ohne Spleissdorn. Mit Messerklinge, Dosen – und Flaschenöffner, schwarze, gewaffelte Griffschalen
gestempelt: BIANCHI CAMPOBASSO
15,-- €

A129      Großes französisches Klappmesser, einfaches Taschenmesser für den täglichen Gebrauch. Diese Art Messer wird seit Jahrzehnten unverändert in verschiedenen Größen bis heute hergestellt. Dieses Stück wohl aus neuerer Produktion. Ausgeklappte Klinge mit einem Feststellring zu arretieren.
gestempelt: Klinge: Markenzeichen: Krone und Hand, OPINEL
INOX; Feststellring gestempelt: No 12, Made in France, Griffholz mit weiteren Stempeln: OPINEL SAVOIE FRANCE,
Unbeschädigt, voll funktionsfähig, nahezu ohne Gebrauchsspuren
Z: 2
12,-- €

ADM013 Taschenmesser im Lagoile-Stil, Klinge aus Damaststahl, Griffstück mit Messing-Endstücken, mit Korkenzieher
             
Mit geringen, kaum auffälligen Mängeln (Materialfehler im Stahl) , 2.Wahl

              25,-- €

JAGDLICHE BLANKWAFFEN

HUNTING KNIVES

A055      Nickmesser, für die Jagd oder auch zur bayrischen Tracht getragen, um 1910, mit Scheide, einschneidige Klinge, Griffstück aus Geweihstange, Klinge
               gedunkelt und fleckig, braune Lederscheide mit Neusilberbeschlägen, Scheide seitlich aufgeschlitzt, ohne Stempelung
               Z: 3 –
               22,-- €
 

A078      Jagdlicher Hirschfänger, ca. 1840, ohne Scheide, schmucklose, gerade,  lange, breite, einschneidige Klinge mit Mittelspitze, gerade Parierstange aus Messing mit abwärts gerichteten Rollknäufchen und Mitteleisen, einfaches Griffstück aus einer Geweihstange, Knaufkappe fehlt, ungestempelt, Gesamtlänge 705 mm. Klinge mit dunkler Patina, kein tiefgehender Rost, keine Narben, bis auf die fehlende Knaufkappe keine Beschädigungen                Z: 3 + (verbesserungsfähig)
170,-- €

A096      Deutscher jagdlicher Hirschfänger um 1720, ohne Scheide, breite, gekrümmte einschneidige Klinge mit langer Fehlschärfe, breiten, seichten Hohlkehlen und je einem schmalen Zug entlang des Klingnerückens, lange Rückenschärfe, Reste von Ziergravuren, aufrecht schreitender Löwe mit einem Säbel in der Vordertatze, darunter Inschrift „Für Gott und das Vatterland“, revers mit ähnlicher Gravur und nicht mehr lesbarer Inschrift, fleckig, einige wenige feine Närbchen, Gefäß in Messing montiert, Griffstück nach der Mode im Janitscharen-Stil, mit glatten, polierten dunklen Horngriffschalen und großen halbkugeligen Ziernägeln, breiter, verzierter Griffsockel aus Messing, asymmetrische, leicht s-förmig bewegte Parierstange als Ente oder Schwan modeliert, Eine Griffschale an der Knaufkante etwas ausgebrochen, ein Ziernagel fehlt, sonst schönes unberührtes Stück
Z: 3 +
420,-- €

A112      Jagd- oder Kampfmesser, hergestellt unter Verwendung der vorderen Hälfte der Klinge eines deutschen Bajonetts M 98/05 Säge. Ohne Scheide. Griffstück aus einer Geweihstange, rautenförmige Parierstange aus dickem Stahlblech. Am Knauf eine eiserne Knaufkappe. Wohl neuzeitlich.
Z: 3 +
28,-- €

A113      Jagdlicher Dolch oder Hirschfänger, hergestellt aus einem Teil einer Degenklinge, ohne Scheide, schmale, zweischneidige Klinge von sechskantigem Querschnitt, Griffstück aus einer Geweihstange, S-förmig gebogene Parierstange aus dickem Messingblech, wohl neuzeitlich
Z: 2
18,-- €

A124      Nickmesser, große, kräftige  Ausführung, für die Jagd, als Grabendolch oder auch zur bayrischen Tracht getragen, ca. 1910 - 1940, mit Scheide einschneidige Klinge, Griffstück aus Geweihstange, Klinge etwas abgenutzt, Knaufplatte und Ortblech der Scheide fehlt
gestempelt: Klinge: nur noch ein Rest des Herstellerstmpel „BAD...“
Z: 3 +
30,-- €

A127      Nickmesser, kräftige  Ausführung, für die Jagd, oder auch zur bayrischen Tracht getragen, wohl vor 1900, mit Scheide,
 einschneidige Klinge, Griffstück aus Geweihstange, Klinge am Rücken mit Wellenschliff, Scheide aus Leder mit Beschlägen aus Neusilber
ungestempelt
Z: 2
45,-- €

MD106   Nickmesser, ca. 1920er oder 30er Jahre, ohne Scheide, einfache Ausführung, so von Jägern oder zur bayrischen Tracht getragen,
Griff aus Geweihstange, Klinge etwas abgenutzt, Griffkappe und Griffring angerostet.
gestempelt: Klinge: SOLINGEN
Z: 3
18,-- €

MD107   Fragment eines Nickmessers, völlig verrosteter Bodenfund im ungeputztem Fundzustand, Griffschalen
                aus Hirschhorn total verwittert
                Z: 6         für Bodenfundsammler
                3,-- €

MD111  Jagdnicker, wohl 1. Weltkrieg mit brauner Lederscheide, in dieser Form auch gerne als Grabendolch während des ersten Weltkrieges von bayrischen Soldaten getragen, (wurde von den Soldaten, die das Messer im Zivilleben zu ihrer oberbayrische Tracht trugen mitgebracht und entsprechend verwendet)  Klinge fleckig, sonst aber schön, Griffhilze aus Holz als Imitation einer Geweihstange, alle Metallbeschläge verzinkt, seinerzeit wohl eines der preiswertesten Messer im Sortiment des Herstellers wie man an den verwendeten Materialien sehen kann. Unberührter Fundzustand.

                Klinge gestempelt: Markenzeichen Pumakopf, PUMA SOLINGEN, 1a GUSSTAHL

Z: 2 -

                22,-- €

 

MD112 Jagdnicker, wohl 1. Weltkrieg mit brauner Lederscheide, Klinge mit Gebrauchsspuren, häufig geschärft und beschliffen, Ortblech der Scheide abgebrochen (fehlt). Griffhilze aus Hirschhorn, Teil einer Geweihstange, alle Metallbeschläge vernickelt in dieser Form auch gerne als Grabendolch während des ersten Weltkrieges von bayrischen Soldaten getragen, (wurde von den Soldaten, die das Messer im Zivilleben zu ihrer oberbayrische Tracht trugen mitgebracht und entsprechend verwendet) 

                Keine Stempel oder Herstellermarken mehr erkennbar

Z: 2 -

               16,-- €

Jagdmesser aus Damaststahl /
Hunting-Knives, Damascus-Steel

             Pflege
             Bitte beachten Sie dass echte Damaszener-Klingen nicht rostfrei sind, deswegen wird empfohlen, die Klingen 
             nach jedem Gebrauch mit Öl zu pflegen und leicht eingeölt, außerhalb der Lederscheide aufzubewahren. !
           
  Nahezu jedes Leder enthält mehr oder weniger Rückstände von Gerbsäuren ! Wird das Messer über längere Zeit in
             der Lederscheide aufbewahrt, so können die Säurereste im Leder bewirken dass die Klinge sehr schnell stark zu
             rosten beginnt und die schöne Maserung des Damaststahls durch den Rost verloren geht.

A133          Jagdmesser, Damaststahl, aus zwei Stahlsorten 1095 und 15N20 geschmiedet, Härte 55-59 HRC, fünffach gefaltet, 288 Lagen, 
                    schwarzer Griff aus hartem Makatta-Holz, Scheide aus stabilem, naturbraunem Leder, das Leder mit eingeprägtem schönem Muster,
                    Akhantusblätter o.ä.
                    Gesamtlänge ca. 230 mm, Klingenlänge ca. 110 mm, Klingenbreite max. 30 mm
                    Liegt gut in der Hand. sehr scharf, schöne Form, als Gebrauchsmesser, für die Jagd oder als Sammlermesser.
                    Z: 1 (neuwertig)
                    55,-- €

ADM001    Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel,zweifarbige Griffschalen aus dunkelbraunem Holz
                und weißem Bein,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM002    Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus dunklem Makkata-Holz,
                Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM003
   Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus dunklem Horn, Damaszener Stahl,
                aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM004    Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus naturfarbenem weißem Bein (Knochen),                     Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM005    Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus naturfarbenem weißem Bein (Knochen)
                mit eingelegtem Zieremblem,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x        
                gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM007    Jagdmesser, Skinner (Häutemesser) kurze Klinge aus Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel,
                zweifarbige Griffschalen aus gefärbtem grauem und rotbraunem Holz,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20                 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                42,-- €

ADM008    Jagdmesser, Skinner (Häutemesser) kurze Klinge aus Damaststahl mit eckig abgeschrägter Klingenspitze, mit Scheide aus
                naturfarbenem Leder, Flachangel, zweifarbige Griffschalen aus weißem Bein und dunkelbraunem Holz (braun-weiß-braun),

                Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                42,-- €

ADM009   Jagdmesser, Skinner (Häutemesser) kurze Klinge aus Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, zweifarbige
                Griffschalen aus ungefärbtem hellem und mittelbraunem Holz,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20
                handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                42,-- €

ADM010   Jagdmesser, Skinner (Häutemesser) kurze Klinge aus Damaststahl, kantig, schräg abgeschnittene Spitze mit Scheide aus
                naturfarbenem Leder, Flachangel, zweifarbige Griffschalen aus ungefärbtem hellem Bein und dunkelbraunem Holz,
Damaszener Stahl,
                aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                42,-- €

ADM012   Jagdmesser, Klinge aus Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, zweifarbige Griffschalen aus gefärbtem
                schwarzem und dunkel-rotbraunem Holz,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet.
                288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM014   Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus naturfarbenem weißem Bein (Knochen),
                Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM017   Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus naturfarbenem weißem Bein (Knochen)
                mit Zieremblem,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM018   Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen zweifarbig aus naturfarbenem weißem Bein
                (Knochen) und rotbraunem, dunkel gemaserten Holz,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20
                handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM019   Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus naturfarbenem weißem Bein (Knochen),
                Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM020   Jagdmesser, Damaststahl, mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel, Griffschalen aus schwarzem Mikkata-Holz Damaszener                         Stahl, aus zwei verschiedenen Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Z: 1 (neuwertig)
                48,-- €

ADM021   Jagdmesser, kurze Klinge aus Damaststahl, (Skinner) mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel,
                zweifarbige Griffschalen aus ungefärbtem hellem und etwas dunklerem braunem Holz,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen
                Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet. Mit geringen, kaum auffälligen Mängeln, 2.Wahl
                Z: 1 - (neuwertig)
                25,-- €

ADM022   Jagdmesser, kurze Klinge aus Damaststahl, (Skinner) mit Scheide aus naturfarbenem Leder, Flachangel,
                zweifarbige Griffschalen aus  gelbgefärbtem  Bein und dunklerem braunem Holz,
Damaszener Stahl, aus zwei verschiedenen
                Stahlsorten 1095 & 15N20 handgeschmiedet. 288 Lagen, 5 x gefaltet.
                Mit geringen, kaum auffälligen Mängeln (Materialfehler im Stahl) , 2.Wahl
                Z: 1 - (neuwertig)
                25,-- €

Ersatzteile für jagdliche Blankwaffen / Parts for hunting-swords & hangers

A061g    Griffstück für ein Nickmesser oder Grabendolch, Rehfuß, war als Griff auf einem entsprechenden Messer und ist dem entsprechend bearbeitet, Klinge ist aber verloren gegangen, keine Abnutzungsspuren
Z: 1
12,-- €

FEUERWEHRSEITENGEWEHRE

SIDEARMS FOR FIREBRIGADES

A089      Deutsches Feuerwehr-Seitengewehr, 3. Reich, mit Scheide, Klinge und Gefäß vom Typ KS 98 lang, s-förmig geschwungene Parierstange, Klinge etwas fleckig und mit leichten Gebrauchsspuren, Vernicklung der Griffelemente sehr schön, Griffschalen ohne Schäden, Scheide ohne Lack, gedunkelt, fleckig, stellenweise fein narbig
ungestempelt
Z: 2 -
120,-- €

A128      Faschinenmesser / Seitengewehr für die Feuerwehr, wohl Süddeutsch oder Österreich, ca. 1850 – 1880,
                mit Scheide, gerade, einschneidige Klinge mit Sägerücken, hergestellt ohne Klingenspitze, am Ort gerade endend.
                (Wurde so hergestellt um beim Einsatz des Faschinenmessers z.B. der Bergung von Verschütteten und eingeklemmten Unfallopfern die
                Verletzungsgefahr für diese zu minimieren)
                Klinge nur einseitig mit einer Hohlkehle,  Gefäß symmetrisch,  in Eisen montiert, gerade Parierstange mit ovalem Mittelstück
                und eckigen, nach außen etwas breiter werdenden Parierzapfen, einfache, glatte, bauchige Griffhilze aus geschwärztem Holz,
                pilzkopfartiger eiserner, strahlenförmig gerippter Griffknauf . Scheide aus geschwärztem Leder, innen mit Holzspänen,
                Scheidenbeschläge teilweise verdeckt eingenäht, gerader, flacher Tragehaken. Klinge, Griffelemente und Scheidenbeschläge vernickelt,
                Vernicklung an den Griffelementen und Scheidenbeschlägen größtenteils abgeplatzt, dort stellenweise fleckig und mit feinem
                schwarzem Rost  (nur minimal narbig, keine tiefen Narben)
                Ungestempelt
                Z: 3
                250,-- €

 SONSTIGE BLANKWAFFEN 

OTHER EDGED WEAPONS

Deutschland / Germany

A014      Preußisches Entermesser M 1852  , ohne Scheide, Griffbelederung und Wicklung fehlen, Klinge abgezogen, stellenweise fein rostnarbig, Gefäß überlackiert,
gestempelt: Klingenrücken: .. 61 (schwach sichtbar), Stichblatt: K.M. 964
Z: 3
450,-- € 

A065      Gebrauchsmesser oder Jagdmesser um 1880, gerade, einschneidige Klinge, dreifach vernietete glatte Holzgriffschalen, Niete und Unterlegscheiben aus Messing, Klinge fleckig, Angel mit unter den Griffschalen sichtbaren starken Korrosionsspuren, Griffschalen etwas abgenutzt
gestempelt: Klinge mit nur noch teilweise lesbarer Herstellermarke … . EDEL , …ATT
Z: 3 –
5,-- €

Finnland / Finland

                - / -

Indien / India

                - / -

Indonesien / Indonesia

A064      Indonesischer Kris, vermutlich Java, mit Scheide, geflammte (Dapor lok) Damastklinge (Mata), schlichtes Griffstück aus Holz, mit 2 kleinen
Schnitzereien an der Griff-Vorderseite (wohl stilisierte Göttermasken/Fratzen) , silberner Griffring/Heftzwinge (Keris mendak)  mit Perlen-Dekor, Scheide aus Holz, überfangen mit einer schmucklosen Blechhülle aus Neusilber ? auf einer Seite mit einem Fenster (Slorok) versehen
Z: 2 +
180,-- €

Italien / Italia 

                - / -

Spanien/ Spain 

                - / -

Unbekannt / Unknown

                - / -

Diverses / Miscellaneous

A046      Brieföffner, wohl 30er Jahre, Griff aus Metallguss, geformt nach dem Vorbild eines jagdlichen Hirschfängers
Z: 1 – 2
30,-- €

A047      Brieföffner, wohl 30er Jahre, Griff aus Metallguss, geformt nach dem Vorbild eines Löwenkopfsäbels
               
Z: 2
                30,-- €

 A081      Speerspitze, wohl afrikanisch oder südost-asiatisch, spontonartig ausgeschmiedetes Klingenblatt, mit flacher Angel (keine Tülle) zum einklemmen in den Schaft, flugrostig, reinigungsbedürftig
Z: 2 - 3
30,-- €

A120      Glockendegen, Miniatur, ca. 40 cm lang, ohne Scheide, komplett aus Eisen gearbeitet, schöne, dekorative Arbeit,
entweder frühes Souvenir für Touristen oder Historismus ? mit entsprechenden Alterungsspuren
Z: 2 – 3
55,-- € 

A121      Glockendegen, Miniatur, ca. 40 cm lang, ohne Scheide, komplett aus Eisen gearbeitet, schöne, dekorative Arbeit, entweder frühes Souvenir für Touristen oder Historismus ? mit entsprechenden Alterungsspuren. Ein anderes Modell als das zuvor beschriebne Stück
Z: 2 – 3
55,-- €

A126      Brieföffner, Miniatursäbel, mit  Knauf als Greifenkopf wohl einen badischen oder mecklenburgischen Infanterie-Offiziersdegen
alter Art um 1906 darstellend.
Z: 1               
30,-- €

A130     Schwere, moderne Arbeitsmachete, Klinge vom Khukri-Typ, mit Scheide. Klinge im Gesenk geschmiedet, nur an der Schärfe geschliffen, ansonsten rohe, wohl sandgestrahlte, körnige, geschwärzte Oberfläche, die Flachangel am Griff mit Lederstreifen umwickelt. und mit einer Handgelenk-Schlaufe, Scheide aus schwarzem Nylon-Material, mit verstellbarem Trageriemen, am Rücken mit einem Reißverschluss
Fabrikfrisch, sehr scharf
Ungestempelt
Z: 1
42,-- €

A133      Militär- oder Feuerwehrbeil um 1840/50, ohne Futteral. Beilblatt von rechteckiger Form, an der Unterkante heruntergezogen und auf der Innenseite in einem engen Bogen in Richtung Stiel geformt. Auf der Rückseite in einer steilen Pyramide zu einem Hammerkopf ausgeformt. Mit zwei kräftigen Stahlfedern am Schaft befestigt, am unteren Schaftende mit einem Schuh aus Messing.

                Am Hammerkopf stellenweise fein narbig, sonst sehr schöner Zustand mit nur geringen Gebrauchs- und Altersspuren.
Derartige Beile wurden bei einigen deutschen Armeen geführt. So war z.B. in der württembergischen Infanterie jeweils ein Drittel der Soldaten mit dem Faschinenmesser, ein weiteres Drittel mit dem Infanteriesäbel und das letzte Drittel mit einem Beil ausgestattet. Die Beile sollten u.a. zum Bau des Feldlagers und zum Schlagen des  für das Lagerleben erforderlichen Brennholzes dienen (die Soldaten waren in ihren Gruppen eigenverantwortlich für das „Abkochen“ also die warme Verpflegung verantwortlich). Nach der Ausmusterung bei der Armee wurden die Beile, wie auch andere ausgemusterte Gegenstände in der Regel verkauft und fanden so ihren Weg in örtliche Feuerwehren.

                Z: 2-        (selten)

                160,-- €






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